20.08.2015: Young Euro Classic: Im Osten was Neues

Live aus dem Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt überträgt Deutschland Radio Kultur heute abend von 20:03 bis 22:30 ein Konzert des I,Culture Orchestra im Rahmen der Young Euro Classic.

Das I,Culture Orchestra besteht aus Musikern aus der Ukraine / Polen / Moldau / Georgien / Belarus / Aserbaidschan / Armenien.

Auf dem Programm stehen Werke von Avet Terterian, Sergej Rachmaninow und Leoš Janáček.

Es kommt Terterians Dritte Symphonie zur Aufführung.

Mehr Informationen zum Konzert auf der Seite von Young Euro Classic und bei Deutschland Radio Kultur.

Geburtstagskonzert in Leipzig

Am 13. Dezember 2014 fand ein armenisch-russischer Konzertabend zum Gedenken an Awet Terterian in der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig statt.

Anläßlich des 85. Geburtstages kamen Werke von Awet Terterian, Schostakowitsch, Prokofiev, Chatschaturian und Babadschanjan zur Aufführung.
Die Solisten waren:

Yuki Ibaraki, Violoncello
Raphaela Engelsberg, Violine
Marie-Claire Schlameus,Violine
Andra Timpenero, Violine
Sarah Weinberg, Sopran
Wassily Gerassimez, Violoncello
Karine Terterian, Klavier

 

Klaus Schulz †

Klaus Schultz-273

Am 26. April verstarb Klaus Schulz im Alter vom 66 Jahren.

Der Intendant und Dramaturg ermöglichte in seiner verdienstvollen Zeit als Intendant des Theaters am Gärtnerplatz München die Aufführung der Terterian-Oper „Das Beben.“

Seine Verdienste für die Neue, die zeitgenössische Musik, werden nicht vergessen.

Benjamin Meyer-Plutowski schreibt über Terterian

Benjamin Meyer-Plutowski studierte Komposition und  Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. In seinem interessanten Blog schreibt er über Avet Terterian.

Er hebt besonders Terterians Umgang mit Melodie und Wiederholung hervor, arbeitet aber den Unterschied zwischen Terterians Gebrauch der Wiederholung und dem Minimalismus amerikanischer Komponisten wie Feldman deutlich heraus.

Terterian does not seems interested in melody but rather in building up kind of monumental soundscape (likewise in his Sixth Symphony). His device is repetition, and this puts him in the vicinity of the American minimalist composer. Nevertheless, I will argue that his music is as far away from minimal music as the music of Morton Feldman is.